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Martin-Luther-Bund
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18.01.1993 - Kategorie: Allgemeines Verlagsprogramm

VERLAG: Klunkermus und Bischofsbrot




Ein geschwisterliches Kochbuch aus der Diaspora

 

Herausgegeben von

Siegfried Peleikis und Wiebke Stange

 

1993, 184 Seiten, gebd., EUR 9,–

ISBN: 978-3-87513-085-0



»Liebe geht durch den Magen. Dies gilt auch und gerade für die Liebe zur Diaspora. Wer einmal die kleinen evangelischen Gemeinden in Europa und Südamerika besucht hat, schwärmt von ihrer herzlichen Gastfreundschaft. ›Gast im Haus, Gott im Haus‹, dieses osteuropäische Sprichwort gilt überall, wo sich Christen als zerstreute Minderheit treffen. Das Diaspora-Kochbuch Klunkermus und Bischofsbrot macht es möglich, daß man nun nicht nur von den Gemeinden berichten und Bilder zeigen kann, sondern auch schmeckt, wie dort gekocht wird. Wiebke Stange und Siegfried Peleikis vom Martin-Luther-Bund haben kein Allerwelts-Kochbuch geschrieben, sondern ein ganz persönliches. So erfährt man z.B., wie die Frau des Bischofs der Evangelischen Kirche A.B. in Polen schlesische Klöße kocht und was sie dabei als junge Ehefrau erlebt hat. Oder man wird in die Kochgeheimnisse des Europabüros des Lutherischen Weltbundes eingeführt.
Eine Anregung zum Gebrauch dieses Buches: Gestalten Sie z.B. einen Abend mit Informationen über die evangelischen Kirchen in Litauen, Lettland und Estland mit Speisen aus diesen Ländern. Beginnen wir mit den kleinsten evangelischen Kirchen in dieser Region, mit denen in Litauen, und eröffnen den Abend nach der Information und den Bildern mit einer kurischen Fischsuppe (S. 103). Dann sehen und hören wir von den evangelischen Christen in Estland und stärken uns mit kleinen Piroggen (S. 12). Wir schließen mit einer Darstellung des Lebens der evangelischen Christen in Lettland und runden den Abend ab mit einem Schmandpudding aus Riga (S. 107).
Ich meine, ein solcher Abend wird unvergeßlich bleiben und die Teilnehmer enger zusammenführen und mit der Diaspora verbinden, als es Wort und Bild allein vermögen.«
Hans-Joachim Nölke im Gustav-Adolf-Blatt 2/1995