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Martin-Luther-Bund
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19.07.2010 - Kategorie: Allgemeines Verlagsprogramm

VERLAG: Hans Schwarz: Der christliche Glaube aus lutherischer Perspektive




2010, 273 Seiten, kartoniert, EUR 16,–

ISBN: 978-3-87513-168-0



Alle Menschen sehen die Welt aus einer anderen Perspektive, je nachdem, wo und unter welchen Bedingungen sie leben. Ähnlich ist es auch beim Verständnis des christlichen Glaubens. Natürlich behaupten viele, sie glaubten nur das, was in der Bibel steht. Aber ein Baptist und ein Zeuge Jehovas sehen das, was in der Bibel steht, ganz anders an, sonst wären sie in ihren Lehren gleich. …

Die große Einsicht Martin Luthers war, dass man die Bibel nicht gleichförmig lesen, nicht von der ersten bis zur letzten Seite allem, was in der Bibel steht, etwa gleiches Gewicht zubilligen darf. Luther unterschied in der Bibel zwischen Zentrum und Peripherie. Manches ist zentral und wichtig, und anderes steht wirklich nur am Rand und ist für unseren christlichen Glauben nicht entscheidend.

Zentral ist Jesus Christus, denn in ihm hat sich uns Gott kundgetan. Von Jesus Christus lernen wir nur durch die Bibel, die Heilige Schrift. Wir erkennen durch sie, dass wir zu Gott nicht auf Grund eigener Verdienste kommen können, sondern allein durch Gottes unverdiente Gnade, weswegen wir allein im Vertrauen auf Gott, d.h. im Glauben, Hoffnung über dieses Leben hinaus haben können. Von diesen vier Grundprinzipien aus, sola scriptura, solus Christus, sola gratia und sola fide (allein die Schrift, allein Christus, allein die Gnade, allein der Glaube), erschließt sich uns die Schrift, und darauf baut unser christlicher Glaube.

Aus dem Vorwort

 

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