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Aktuelle Meldung



10.02.2014 - Kategorie: ELKRAS

Partnerschaftsvereinbarung mit russischen Lutheranern




Von der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamts Sachsens in Dresden erhielten wir eine Pressemeldung, die wir auch an dieser Stelle veröffentlichen möchten:



DRESDEN/MOSKAU – Landesbischof Jochen Bohl reist gemeinsam mit einer Delegation der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens vom 6. bis 11. Februar nach Moskau. Dort wird er eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER) unterzeichnen.

 

Landesbischof Bohl begleiten Christian Behr, Superintendent des Kirchenbezirkes Dresden Mitte, Pfarrer Dr. Arndt Haubold, Markkleeberg, Vorsitzender des Gustav-Adolf-Werkes in Sachsen e.V., Beate Wagner, Vorsitzende des Orenburg-Partnerschaftsausschusses des Kirchenbezirks Bautzen-Kamenz, sowie aus dem Landeskirchenamt Oberlandeskirchenrat Dr. Peter Meis und Oberkirchenrat Friedemann Oehme.

 

Im Gottesdienst am 9. Februar in der Evangelisch-Lutherischen Kathedrale St. Peter und Paul in Moskau soll die Partnerschaftsvereinbarung zwischen der ELKER und der sächsischen Landeskirche unterzeichnet werden. Darin sind Vereinbarungen ĂĽber die partnerschaftlichen Beziehungen der beiden Kirchen, die ĂĽber den Lutherischen Weltbund verbunden sind, zunächst fĂĽr die Dauer von zehn Jahren getroffen. Beabsichtigt sind eine enge Zusammenarbeit und ein gegenseitiger Austausch an geistlichen Erfahrungen und theologischen Einsichten sowie an den Erfahrungen in der sozial-diakonischen und missionarischen Arbeit.

 

Vereinbart werden u.a. die wechselseitige Information über wichtige Vorgänge in Kirche, Diakonie und Gesellschaft sowie die gegenseitige Teilnahme an Fortbildungen. Zudem sollen der Aufbau und die Weiterentwicklung von Partnerschaften zwischen Gemeinden bzw. Kirchenbezirken in Sachsen und Propsteien in Russland unterstützt werden.

 

Beziehungen gibt es schon zwischen dem Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz und der Ev.-Luth. Propstei Orenburg am Ural, dem Kirchenbezirk Dresden Mitte und der Zentralen Propstei Moskau sowie dem Gustav-Adolf-Werk in Sachsen und einzelnen Kirchgemeinden zur Propstei Kaliningrad.

 

Im letzten Jahr fanden bereits mehrere gegenseitige Besuche statt, so von der Moskauer Pröpstin Elena Bondarenko während der Frühjahrstagung der Landessynode mit Begegnungen im Kirchenbezirk Dresden Mitte sowie ein Gegenbesuch einer vierköpfigen Gruppe des Kirchenbezirks in Moskau sowie die Teilnahme des Referenten für ökumenische Beziehungen, OKR Friedemann Oehme, an der Synode der ELKER.

 

Zwei Personen aus Sachsen leiteten im September ein Seminar zur Kirchenvorstandsarbeit in Moskau. Der Bischof der ELKER, Dietrich Brauer, war schon mehrfach in Sachsen zu Gast.

 

Die ELKER besteht seit 1992 und ist mit ca. 170 Gemeinden und Gemeindegruppen, zusammengefasst in elf Propsteien, die mitgliederstärkste Regionalkirche innerhalb des Bundes der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Russland, der Ukraine, in Kasachstan und Mittelasien (ELKRAS) mit Sitz in St. Petersburg.