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Martin-Luther-Bund
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Das Wohnheim beim Martin-Luther-Bund soll in den Be­sitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern übergehen. Es wird durch das Evangelische Siedlungswerk verwaltet. Der MLB bleibt Nutzer der Büros und Kooperationspartner bei der Betreuung der Bewohner.
Entstanden ist das Wohnheim als Auslands- und Diasporatheologenheim im Jahr 1935. Es wurde vom ersten Bundesleiter, Prof. D. Dr. Friedrich Ulmer, begründet. In den Jahren seines Be­stehens (mit einer durch die Kriegsereignisse hervorgerufenen Unterbrechung) haben Hunderte von Theo­logiestu­den­ten im Hause gewohnt, darunter erfreulicherweise viele junge Theo­loginnen und Theologen aus europäischen Minderheitskirchen und auch aus Übersee.
Das St.-Thomas-Heim wurde in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts an das alte Haus angebaut.
In den letzten Jahren wurden beide Häuser als Einheit verwaltet.
Beide Häuser haben zusammen 40 Plätze und dienen der Aufnahme von Studierenden aller Fachrichtun­gen, bevorzugt der Theologie.
Das Haus steht insbesondere offen für Theologiestudierende aus lutherischen Kirchen, die aus der Diaspora kommen oder sich auf den Dienst in einer Dia­sporakirche vorbereiten.
Die Gemeinschaft des Hauses erfährt ihre Prägung durch die regelmäßigen Andachten während der Semesterzeit. Gemeinsames Früh­stück und Hausabende fördern das Zusammenleben. Die theologische Lektüre unter Leitung des Ephorus befasst sich vor allem mit wesentlichen Aussagen und Quellen des lutherischen Bekenntnisses.
Von den deutschen Bewohnern wird erwartet, dass sie ihren ausländischen Mitstudenten beim Einleben in deutsche Lebensverhältnisse und bei der Einführung in den Studienbetrieb an der Universität behilflich sind.